Science-Fiction : Das Schicksal der Zwerge

Das Schicksal der Zwerge

EUR 15,00


Eigentlich sollte schon der dritte Band Die Rache der Zwerge einen Schlussstrich unter das legendäre Zwergen-Epos von Markus Heitz ziehen. Doch auf vielfachen Wunsch seiner Leser -- wie er im Nachwort schreibt -- hat der Autor noch einmal zur Feder gegriffen, um seine Helden neue Abenteuer bestehen zu lassen und die Serie zu einem packenden Finale zu führen. Nachdem der sagenhafte Tungdil Goldhand in der Schwarzen Schlucht verschwunden ist, geht das Geborgene Land dem Untergang entgegen und seine Völker ächzen unter der Herrschaft von Drachen und Albae. Boindil Zweiklinge, auch unter dem Spitznamen Ingrimmsch bekannt, und seine Gemahlin, die Maga Goda, wachen in der Festung Übeldamm über die magische Barriere, die die finsteren Kreaturen im Inneren der Schwarzen Schlucht halten soll. Doch die Barriere wird immer dünner und zerbricht schließlich ganz, und ein Heer von Schattenwesen dringt in das Land ein, an ihrer Spitze der Schrecken erregende Kordrion. Inmitten der finsteren Kreaturen taucht außerdem ein Zwerg auf, der dem heldenhaften Tungdil täuschend ähnlich sieht. Boindil ist außer sich vor Freude, seinen alten Freund wiederzusehen, doch Goda hegt Zweifel. Ist es wirklich der alte Tungdil, der zu ihnen zurückgekehrt ist oder etwas weitaus Finsteres? Derweil taucht im einstigen Königinnenreich Weyurn in der Stadt Mifurdania ein geheimnisvoller Dichter auf, der sich Poet der Freiheit nennt und gegen die Herrschaft des Drachen Lohasbrand und seiner Diener protestiert. Prinzessin Coira schöpft neue Hoffnung, mit seiner Hilfe ihre Mutter, die Königin, aus der Gefangenschaft des Drachen befreien zu können. In Das Schicksal der Zwerge kehrt Heitz noch einmal in das Geborgene Land zurück, und zur Freude der Leser gibt es ein Wiedersehen mit vielen lieb gewonnenen Figuren aus den vorigen Bänden. Im Vergleich zu den ersten drei Büchern weist dieser Band zwar einige Längen auf, doch die Geschichte ist immer noch spannend zu lesen und für Zwerge-Fans ohnehin ein Muss! Auch dieses Mal -- so viel sei verraten -- verzichtet der Autor auf ein Happy End, allerdings soll es nach dem finalen Band der Serie mit neuen Geschichten um die Albae weitergehen. -- Tolle Unterhaltung mit den größten der kleinen Helden! -- Gerhard Schildmann

Grimmiger und würdiger Abschluss - Nachdem der Roman Die Rache der Zwerge von den Fans nicht als Abschluss der erfolgreichen Zwerge-Saga hingenommen wurde, schickt Markus Heitz die kompakten Krieger ein (voraussichtlich) letztes Mal gegen scheinbar unüberwindliche Gegner.Um ein neues Abenteurer entsprechend in Szene zu setzen, nicht einfach einen Aufguss aus den Vorgängern zu brauen, und trotzdem den Erwartungen gerecht zu werden, wagt Heitz einen Zeitsprung innerhalb seines Universums.250 Jahre sind seit Tungdils verschwinden in der schwarzen Schlucht vergangen!Das geborgene Land ist Schauplatz einer Terrorherrschaft, und sowohl die Elben, Menschen, als auch Zwerge scheinen besiegt oder hilflos.In den 250 Jahren hat sich Boindil im jenseitigen Land zum Anführer der Wächter gegen die Bedrohung aus der schwarzen Schlucht aufgeschwungen, und nun versagt schließlich die schützende Barriere.Der von Fans geforderte Nachklapp wurde viel kritisiert, wobei jeder hier wohl seine Erwartung hinterfragen, und sich seine eigene Meinung bilden muss.Mir persönlich gefällt Band 4 sehr gut, wobei ich von der Charakterdarstellung und dem Spannungsaufbau her, sogar die Bände 3 und 4 über die ersten Bücher stellen würde.Wie in Die Rache der Zwerge bekommen ausgewählte Figuren mehr Tiefe, mehr Ecken und Kanten, was ich als unglaublich wichtig, und als ebenbürtigen Schwerpunkt zur Handlung bewerte. In Band 3 wurde Tungdil lebendiger dargestellt (Wandlung im Verlauf der Geschichte), und im Nachfolger ist es nun Boindil, der die Geschichte in mehr als einer Hinsicht trägt.Was dem Buch nun aber ebenso einen besonderen Antrieb gibt, ist die bedrohliche Atmosphäre, die stets über dem (zugegeben teilweise abwegigen) Geschehen schwebende Ungewissheit.Die nagenden Zweifel und Ängste, die vor allem Boindil und Goda schultern, übertragen sich auf den Leser, und bis wenige Seiten vor dem Ende fragt man sich ständig, wer nun Gut oder Böse ist, welchem Charakter vertraut werden kann, wo die Grenze zwischen Gut und Böse liegt, und wann sie vielleicht überschritten werden muss, um das Ziel zu erreichen.Das Finale kommt dann zwar heftig, doch anders als vielleicht erwartet, aber auch hier muss ich eingestehen das ein Ende wie ich es mir erhofft hatte wohl nicht die bessere (abschließende) Wahl gewesen wäre, und Herr Heitz hier ein (für die Fans und ihn) zufriedenstellendes Ende gefunden hat.Leider bleiben ein paar Leere Flecken übrig, und trotz aller dies-ist- der-letzte-Band-Beteuerungen fallen diese Punkte auf, die entweder fast enttäuschend - oberflächliche, Spannungsbogen - antreibende Einfälle waren, oder ob dann doch eventuell vielleicht irgendwann noch ein Abenteuer folgt.In diesem Sinne, Höchstwertung

Gutes Buch, aber mässiges Ende - Da ich die anderen 3 Bände der Zwerge-Reihe regelrecht verschlungen habe, habe ich mir auch den letzten Teil gekauft.Das Buch ist wirklich gut geschrieben und auch fast so spannend wie seine Vorgänger. Der gesamten Reihe würde ich eine 5-Sterne-Wertung geben, aber dieser Band ist (in meinen Augen) leider der Schlechteste. Es fängt wirklich gut an und geht auch sehr lange gut weiter, das Ende jedoch ist so unlogisch und unpassend, dass ich nur 3 Sterne vergeben konnte.*** Vorsicht, ich werde nun auf den Inhalt eingehen, wer das Buch noch nicht gelesen hat und sich überraschen lassen will, soll bitte nicht weiterlesen ***Tungdil kommt also aus der Schwarzen Schlucht zurück und hat auch schon einen Plan, wie er das Geborgene Land vor den Scheusalen der Schwarzen Schlucht schützen will. Jedoch braucht er dazu seinen Ziehvater Lot-Ionan. Eigentlich will er Lot-Ionan durch den Angriff des Drachen schwächen, da der Drache jedoch schon gestorben ist, geht dieser Plan nicht auf. Und dann kommt auch schon die erste unlogische Stelle: Durch Zufall stossen Tungdil und seine Gefährten auf die (mässig begabte) Zauberin Coïra. Der neue Plan ist nun, dass Coïra Lot-Ionan schwächen soll. *Wie soll eine Durschnitts-Zauberin den mächtigsten Zauberer des Geborgenen Landes schwächen?* Seitdem Tungdil zurück ist, sind Goda und Kiras ihm gegenüber skeptisch und glauben nicht, dass es der echte Tungdil ist. Am Ende vernichtet Tungdil (indem er sein eigenes Leben auf s Spiel setzt) den Eingang zur Schwarzen Schlucht, aber selbst dies ist nicht Beweis genug, das es der echte Tungdil ist und Goda und Kiras stellen sich gegen ihn. *Wieso das? Alle anderen Zwerge feiern ihn und glauben an ihn, aber diese 2 nicht.*Aufgrund dieser Unstimmigkeiten kann ich das Buch nicht 100%-ig empfehlen und finde das Ende des 3. Buchs stimmiger.

Finale Grande oder doch nur Wiederholung? - Markus Heitz hat es geschafft. Ein tolles erstes Buch mit der Einleitung in die Welt der Zwerge. Er schaffte Charaktere, sowohl mit guten und bösen Absichten, die authentisch und lebendig wirken. Mit Tungil lernte der Leser langsam die umfassende Welt kennen. Der zweite Teil ist klar der Beste. Tungdil lernt die Liebe kennen und es gibt eine Vielzahl dunkler Kapitel und ein spannendes Ende. Der dritte Teil hält nicht mehr das Niveau und hat leider ein offenes Ende. Der vierte Teil spielt viele Sonnenzyklen später und beginnt wie bei allen Teilen mit der Reise der Gefährten. Diesmal einem düsteren Tungil. Dieser Charakter ist sehr gut beschrieben und trägt zur Spannung bei. Auch die Vielzahl der neuen Geschöpfe und die Kämpfe mit Ihnen zeugen von hohem Einfallsreichtum des Autors. Jedoch wird der Teil mit zu hoher Geschwindigkeit erzählt, viele gute Charaktere sind nur noch in Nebensätzen willkommen. Das Ur-Böse am Ende wird nicht ausführlich erklärt (Warum nennt er sich wie der Gott der Zwerge, etc.) . Das Ende ist zwar erwartet, wird aber überraschend präsentiert, welches jedoch sehr konstruiert wirkt. Aber insgesamt bin ich doch ein Zwergefan geblieben und hatte auch mit dem letzten Teil einen Heidenspass.Positiv:+ Die Schattenseite von Tungdil toll erzählt+ Sprecher wird von Teil zu Teil besser+ Die Kämpfe sind teilweise so mitreißend, dass ich auf dem Parkplatz stehen bleiben mussteNegativ:- Zu viele offene Fragen bleiben- Ende konstruiert- Gute Charaketere kommen wg. zu wenig Tiefe zu kurz (300 Seiten mehr, wäre besser gewesen)Fazit: Nicht ganz das finale Grande, aber auch keine Wiederholung. Es gibt eine Vielzahl Neuerungen und große Spannungsbögen.

Alle keine Ahnung?! - Über Geschmack lässt sich ja zweifellos nicht streiten, aber bei einigen Rezensionen muss man sich wirklich fragen warum manche hier Fantasy lesen...Diese Geschichte mit einer eins oder zwei zu beziffern ist nicht nur frech, sondern unverschämt! Ich finde den vierten Band immer noch sehr spannend und hab es fast in einem durchgelesen! Ich kann es wie die Vorgänger jedem empfehlen der ein wenig ausspannen und abschalten will!Jeder der aber rummosert und es nicht gut findet, der soll erstmal richtig schlechte Titel lesen - Der magische Bund - von Nicholls empfielt sich da sehr :-) An Markus Heitz - ich lese Deine Zwergen-Geschichten immer wieder gerne - sie sind für mich immer noch das Beste auf dem Markt!!

Anders als die Vorgänger - Die vorhergehenden drei Teile von Markus Heitz habe ich verschlungen. So spannend, so gefühlvoll, so kämpferisch - das waren die Zwerge. Doch als ich den vierten Teil begann, dachte ich: Ist das wirklich ein Nachfolger? Ist das von Markus Heitz?Alles war so anders, so dunkel und misstrauisch. Ist der Tungdil, der aus den Tiefen wieder hervorkam, wirklich der Tungdil, den ich seit 3 Büchern kannte? Das gesamte Buch über stellte ich mir diese Frage tausend Mal. Ich finde nicht, dass dieses Buch so gut ist wie die Vorgänger, vielleicht liegt es daran, dass Markus Heitz nur einen 4. Teil geschrieben hat, weil seine Fans ihn drangsaliert haben, es doch endlich zu tun. Ich war leicht enttäuscht, aber es ist trotz allem ein gutes Buch. Und wer die ersten drei Teiel gelesen hat, sollte auch den 4. lesen, ansonsten fehlt einfach was.




Das Schicksal der Zwerge