
Amen, Bruder, Amen! - Credo ist ein wirklich klasse Buch! Selten habe ich so viel Witz in einem Thriller erlebt, ohne auf Spannung verzichten zu müssen. Oft musste ich schmunzeln, die Charaktere treffen wie die Faust aufs Auge.Der fanatische Pastor, der gläubige Rocker, das selbstverliebte Genie.. Wunderbar!
Völlig unglaubwürdig - Ich schaffe es gar nicht, bis zu den Stellen zu lesen, welche andere Rezensenten so loben. Auf Seite 240 (von 568) steige ich aus. Selbst die Aussicht, irgendwann doch noch auf die von andern so gepriesene Gott/Religioin/Urknall-Diskussion zu stossen, hält mich nicht bei diesem Buch.Es ist geradezu lächerlich, vor welchem Hintergrund Preston diese an sich interessanten, philosophischen Gedanken behandelt.Da steht doch tatsächlich ein Teilchenbeschleuniger, der die US-Regierung 40 Milliarden Dollar gekauft hat in der Wüste und wird von einem Dutzend Vollidioten betrieben. Zwar hat die CIA die Dossiers der Mannschaft geprüft, aber jedes davon liest sich wie eine Krankengeschichte aus einer Irrenanstalt. Nie im Leben würde ein derartiges Projekt einem derart bekloppten Haufen anvertraut. Weiter ist ein einziger Wachmann dafür zuständig, die Sicherheit einer Anlage zu gewährleisten, die eine Ausdehnung von mehreren Quadratkilometern hat. Die Anlage ist zwar höchst geheim, trotzdem kann aber ein depperter Pastor so ohne weiteres einfach so hineinspazieren und die Wissenschaftler mitten in ihren Vorbereitungen für einen weiteren Testlauf stören. Und obschon der Bau einer solchen Anlage Jahrzehnte dauert (vgl. CERN in Genf) ist es noch keinem in den Sinn gekommen, mit der lokalen Bevölkerung Kontakt aufzunehmen und ihnen zu erklären, was da vor sich geht. Und dann spaziert ein Experte, der zwar mal Ethnologie studiert hat, aber sonst weder vom Experiment noch von Ethnologie eine Ahnung hat, durchs Dorf, sucht das Stammesoberhaupt und bietet ihm an, einmal über die Sache zu reden. Das ist alles nur zum Lachen. Zudem schreibt der Autor bei sich selbst ab. Die Landschaftsbeschreibungen in diesem Buch könnten geradewegs aus Mount Dragon (Preston/Child) übernommen sein. So etwas passiert einem Schriftsteller nur, wenn er zum Fliessbandproduzenten verkommen ist. Auch die Konstellation, Agent in geheimer Mission trifft auf seine ehemalige Jugendliebe und gerät wieder in Feuer und dadurch notabene in Schwierigkeiten, ist nicht besonders originell. Haben wir in ähnlicher Form auch schon bei Prey von Michael Crichton gelesen. Dort war es zwar sogar die eigene Gattin, die plötzlich auf der anderen Seite steht, was aber die Sache auch nicht viel besser macht. Alles in allem: völlig unglaubwürdig. Wenn die Geschichte wenigstens spannend wäre, würde man das alles vielleicht noch verkraften. Aber es will und will nicht vorwärts gehen. Wie gesagt: auf Seite 240 hat es mir gereicht.
Es lebe der Ignostizismus... - An für sich ein gute aufgemachtes Buch. Zwar kleine Fehler im Text (es wird z.B. von Magnet 104 gesprochen und der selbige im Anschluss fortlaufend mit Magnet 140 bezeichnet) aber was solls.Das Ende mochte ich persönlich nicht. Wäre schön gewesen wenn Wyman Ford sich dort anders verhalten hätte, aber ist denke ich auch Geschmackssache.Das Buch wird mit Sicherheit all denjenigen zusagen die schon Der Schwarm von Schätzing kennen und mochen. Für mich war es eine gute Mischung aus Thriller und Wissenschaft!
Klasse!! - Aktuell, unterhaltsam, spannend - und das Buch hat ein schlüssiges Ende (ohne zuviel zu verraten....) - Preston kann den Leser fesseln und trotzdem Informationen rüberbringen.Wenn ich auf so spannende Art und Weise noch eine Menge lernen kann, dann ist das einfach perfekt.Das natürlich gleichzeitig (beinahe) CERN den Teilchenbeschleuniger in Betrieb nimmt (was ja auch anscheinend noch nicht so richtig funktioniert...) gibt dem Ganzen einen tagesaktuellen Bezug!Klasse!
Fehlkauf - Auch ich lies mich wie einige Vorrezesenten, von Kurzfassungen, dazu verleiten das Credo zu erwerben.Trotz guter Leselaune schaffte ich es nur mit großer Anstrengung die ersten 200 Seiten zu Überwinden. Nur auf den ersten Handvoll Seiten herscht Spannung, ansonsten gähnende Ödniss. ICh erwischt mich stets dabei Zeilen oder gar Seitenweise weiter zu springen da Douglas P. Seitenweise Müll auf die Seiten geklatscht hat. Belangloses Zeug von Dingen die jeder kennt, Lobbyismus etc. .Einen Punkt vergebe ich dafür das der Autor etwas Witz und Beobachtungsgabe zu haben scheint. Von was reden sie da Wyman. Jedoch sind das Lichtblicke im dunkel einer Höhle. Einen weiteren Punkt für einige Nette Gedankengänge bezüglich Gott, jedoch auch nur bedingt. zb. Alles hängt zußammen, auch ein Sturm ist Intelligenz und schreibt mit dem Wind auf dem Wasser etc Jaja wenn eiN Sturm so intelligent ist warum nimmt er dann nicht mit einem Sturm als Handlanger Kontakt auf? Soviel zur Göttlichen intelligenz in Douglas P s Buch.Zwei Punkte für eine schwache Leistung.